Gruppen

Im Umgang mit Sterben und Tod lässt sich über vielfältige Aspekte berichten.  Entsprechend facettenreich sind auch die Interessen der Menschen, die sich beruflich oder privat mit diesen Themen beschäftigen. Für Konfirmandengruppen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Schulklassen, Kindertagesstätten, das Pflegepersonal in Krankenhäusern und Altenheimen und selbst für Kinder, die im Museum ihren Geburtstag feiern möchten, bietet das Museum für Sepulkralkultur besondere Angebote.

  • Konfirmanden

Durch thematische Führungen und eine religionspädagogische Didaktik ist es dem Museum für Sepulkralkultur gelungen, bei vielen Kirchengemeinden der Region als fester Bestandteil in den Konfirmandenunterricht eingebunden zu werden. Darüber hinaus bietet das Museum auch die Organisation und Begleitung mehrtägiger Veranstaltungen an.
Mehrtägige Exkursionen von Konfirmanden nach Kassel mit Führungen durch das Museum und anschließendem „Workshop“ zum Thema „Abschied nehmen“, Besuch und Führung durch das Kasseler Krematorium sowie Besuch und Führung durch die Künstlernekropole in Kassel zählen zu den besonderen didaktischen Angeboten des Museums.
Vorträge und Unterrichtseinheiten im Rahmen religionsphilosophischer Schulprojekttage werden ebenfalls vom Museum für Sepulkralkultur angeboten.

  • Weiterbildungsangebote für Pfarrerinnen und Pfarrer

Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal und das Museum für Sepulkralkultur unterstützen die interne Bildungsarbeit der Kirchen durch Referate und Vorträge bei Pfarrkonferenzen oder Konventen vor Ort, beziehungsweise mit Führungen und Vorträgen im Museum. Da sich soziale, inhaltlich/ikonographische, ästhetische und alltagspraktische Veränderungen in der Friedhofs- und Bestattungskultur anhand der Sonderausstellungen und der Dauerpräsentation sehr gut veranschaulichen lassen, finden immer häufiger Pfarrkonferenzen im Museum für Sepulkralkultur statt. Vor dem Hintergrund der sich verändernden Bestattungsgepflogenheiten werden in diesem Zusammenhang nicht nur theologische und religionsphilosophische Themen erörtert, sondern auch alltagpraktische Belange (beispielsweise im Hinblick auf den Umgang mit Friedhöfen, die sich in kirchlicher Trägerschaft befinden).

  • Fortbildung für Menschen aus dem Bereich der helfenden Berufe

Seminar-Rundgang im Museum für Sepulkralkultur
Angesprochen sind Menschen, die im Bereich der medizinischen Versorgung und im Pflege- und Hospiz-Dienst tätig sind. Die Einheit ist auch geeignet, in ein umfangreicheres Fortbildungskonzept eingebunden zu werden. Nach einer Einführung in die Thematik Tod, Bestatten, Erinnern wird bei einem Gang durch die Dauer- und Sonderausstellung deutlich, dass Veränderungen im gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod auch durch die jeweils neuen Erkenntnisse der Medizin beeinflusst waren. Vorstellung von Literatur zu diesem Themenbereich.


TOP