Dauerausstellung


 

Der Tod hat eine große mediale Präsenz. Im Umgang mit dem Tod zeigt sich bei vielen Menschen allerdings eine große Unsicherheit. Der Grund: die unmittelbare Konfrontation mit Sterben und Tod ist im Vergleich zu früheren Zeiten relativ selten geworden.

Die Folge ist einerseits, dass manche Begräbnis- und Trauerrituale an Verbindlichkeit verloren haben, andererseits ist ein zunehmendes Bedürfnis nach neuen Möglichkeiten und Ausdrucksformen zu erkennen.

Dieser Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem bildet den inhaltlichen Schwerpunkt der Dauerausstellung, die aus zwei Abteilungen besteht: 1. Sterben, Tod, Bestattung und 2. Friedhof und Grabmal.

Die Dauerausstellung setzt sich aus Exponaten der Bereiche Volkskunst, Handwerkskunst und Kunsthandwerk zusammen. Des Weiteren gibt es Exponate aus der zeitgenössischen Kunst und dem Produktdesign. Die Dauerausstellung befasst sich überwiegend mit der Sepulkralkultur im deutschsprachigen Raum und spiegelt damit den Sammlungsschwerpunkt des Museums wider.

Seit Frühjahr 2014 wurde die Dauerausstellung um den Bereich Religionen und ihre Bestattungsriten in Deutschland erweitert, da das Thema Beisetzung von Migranten auf deutschen Friedhöfen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.


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