Konzept

Vom Grundsatz her versteht sich das Museum für Sepulkralkultur als kulturhistorisches Museum, das den Besucherinnen und Besuchern die Begegnung mit der reichen Tradition der Sterbe-, Bestattungs- und Trauerkultur ermöglichen will. In Anbetracht der hohen gesellschaftlichen Relevanz will es zugleich Denkanstöße für die Gegenwart geben.

Die musealen Prinzipien Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln gelten uneingeschränkt. Trotz seines besonderen Gegenstandes ist das Museum für Sepulkralkultur ein Museum wie jedes andere auch.

In der Dauerausstellung zeigt das vergleichsweise junge Museum einen Ausschnitt seines Sammlungsbestandes. Die aktuellen Sonderausstellungen ergänzen das Spektrum durch historische, künstlerische und thematische Akzentsetzungen und Vertiefungen.

Wichtig ist die wissenschaftliche Erschließung der Sachzeugnisse der Sepulkralkultur durch Ausstellungskataloge sowie die Publikationsreihen Kasseler Studien und Kasseler Manuskripte zur Sepulkralkultur. Regelmäßig werden ausgewählte Sammlungsstücke in  der Zeitschrift Friedhof und Denkmal vorgestellt.

Nicht minder wichtig ist die Vermittlung durch Führungen sowie Veranstaltungen und ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm.

Das leitende Interesse seiner Tätigkeit ist in den Leitlinien formuliert.


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