Afghanistan – Fotografien von Jens Umbach

24. 5. bis 27. 7. 2014

Seit Februar 2010 arbeitete Fotograf Jens Umbach an einem eigenen Projekt, bei dem er Bundeswehrsoldaten und deren Familien fotografiert hat. Dabei entstanden Aufnahmen von Soldatinnen und Soldaten unterschiedlicher Truppengattungen vor ihrer Entsendung nach Afghanistan, während des Vorbereitungstrainings, dann in Masar-e Sharif und später nach ihrer Rückkehr in Deutschland.

Hierbei handelt es sich um einen Blick auf Objekt- und Personenschützer, Militärgeistliche, Instandsetzer und Tornadopiloten. Auch Ehefrauen und Kinder der Soldaten wurden fotografiert, während sie auf ihre in Afghanistan stationierten Partner/Väter/ Mütter warteten, sowie Versehrte und Hinterbliebene. In monatelanger Arbeit entstand so ein außerordentlich interessanter und wichtiger Querschnitt von unmittelbar vom Einsatz betroffenen Personen.

Medienresonanz

hr fernsehen
hauptsache kultur
22. Mai 2014
Ausführlicher Bericht
von Carola Wittrock
> Video + Text hr-online
> Video ARD-Mediathek

hr fernsehen
Hessenschau 24. Mai
> Video
(Ganze Sendung)
3sat Kulturzeit
26. Mai
(Beitrag auf 3sat.de
nicht mehr verfügbar)

  

Die Ausstellungsbilder schaffen erstmalig einen anderen und bisher einzigartigen Blick auf den Krieg in Afghanistan und die direkt davon betroffenen Menschen. Sie bilden ein bleibendes Dokument, das eine völlig neue Art der Betrachtung zulässt. Ein entschleunigtes und reflektiertes Betrachten, das sich durch die Porträts der Menschen annimmt und nicht den Krieg unmittelbar zeigt.

Kuratiert von Jens Umbach

Museumscafe, Museum für Sepulkralkultur

Foto: Jens Umbach ©


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