Der Arzt C. W. Hufeland

und die Lösung des Scheintod-Problems


Hintergrund der Sonderausstellung Vita Dubia. Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden ist, dass im ausgehenden 18. Jahrhundert die große Verunsicherung um sich griff, ob den bis dahin gängigen Zeichen des Todes noch zu trauen sei. Daher nahmen sich Wissenschaftler der komplizierten Frage der Erforschung des Todes an. Es galt, den Tod sicher zu bestimmen, um die große Sorge ausschließen zu können, unbeabsichtigt scheintot begraben zu werden: Um jeden Preis galt es, dem Scheintod zu entkommen.

Der königliche Leibarzt und Erste Arzt der Berliner Charité, Christoph Wilhelm Hufeland verschrieb sich genannter Forschung mit ganzer Kraft – und trug mit den von ihm eingeleiteten Veränderungen nicht nur wesentlich zum Entstehen der „modernen“ Medizin, sondern auch zu einem ganz neuen Verständnis von Gesellschaft bei, das bis heute fortwirkt. Im Mittelpunkt der Sonderführung steht:

"Der königliche Leibarzt und Erste Arzt der Berliner Charité Christoph Wilhelm Hufeland und die Lösung des Scheintod-Problems" und der bedeutende und wichtige medizingeschichtlichen Umschlagpunkt.

Dagmar Kuhle, Freiraumplanerin
Gerold Eppler, Kommissarischer Leiter des Museums für Sepulkralkultur


Dauer: 1 Stunde
Kosten: Führungsgebühr 55,- Euro, zzgl. regulärem Eintritt
Termin auf Anfrage per E-Mail: info@sepulkralmuseum.de
oder telefonisch: 0561-91893-0.

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Museumscafe, Museum für Sepulkralkultur

Christoph Wilhelm Hufeland


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